Raum für Sichtbarkeit
Regelmäßige Publikationen, Fachartikel und Beiträge machen die inhaltliche Arbeit der Agentur sichtbar und schaffen einen Raum für Reflexion, Wissenstransfer und den fachlichen Diskurs zu aktuellen Themen aus Kultur, Nachhaltigkeit und Transformation.
Beitrag
Art, Creativity, and Innovation: A Powerful Alliance for a Sustainable Future
Wie können Kunst und Kreativität den gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit unterstützen?
Dieser Frage geht der Beitrag anhand interdisziplinärer Forschung sowie ausgewählter Fallstudien aus Dänemark und Deutschland nach, darunter MY-CO SPACE, das KI-gestützte Storytelling-Projekt Against All Odds und die Kreislaufdesign-Strategien von Kvadrat. Die Analyse zeigt, wie solche kulturellen Praktiken neue Zukunftsbilder schaffen und ökologische Verantwortung mit kultureller Bedeutung und sozialer Gerechtigkeit verbinden. Abschließend plädiert der Beitrag für politische und bildungsbezogene Rahmenbedingungen, die Künstler und Designer als zentrale Akteure des gesellschaftlichen Wandels stärken, und formuliert konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis.
Unertl, Anca/ Zebisch, Laura: Art, Creativity, and Innovation: A Powerful Alliance for a Sustainable Future, in: Z. Fields, L. Mackel, & S. Sonnenburg (Eds.), Driving Transformational Innovation With Social Creativity (pp. 1-30). IGI Global Scientific Publishing, 2026.
Artikel
Emotionale Intelligenz
und Empathie
In einer Zeit, in der Kulturbetriebe wie Theater, Museen oder Konzerthäuser zunehmend mit gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technologischen Herausforderungen konfrontiert sind, gewinnen sogenannte „weiche Faktoren“ an Bedeutung.
Emotionale Intelligenz und Empathie sind dabei zentrale Kompetenzen, um den komplexen Anforderungen moderner Kulturbetriebe gerecht zu werden. Beide Bereiche sind eng miteinander verbunden und spielen im Kulturmanagement eine entscheidende Rolle, denn sie stärken insbesondere in Krisenzeiten und gesellschaftlichem Wandel die Beziehung zu Mitarbeitenden und Publikum.
Unertl, Anca: Emotionale Intelligenz und Empathie, in: Führung, Kultur Management Network Magazin, Nr. 182, S. 38f, Februar 2025.
CD-Booklet
Sonatae e Variácie
Die dritte CD-Produktion des Trompeters Reinhold Friedrich und der Pianistin Eriko Takezawa widmet sich bislang wenig beachteten Werken des Repertoires für Trompete und Klavier. Neben drei Neuentdeckungen von Alexander Albrecht, Boris Asafiew und Harold Shapero präsentieren die beiden Ausnahmekünstler Sonaten von Thorwald Hansen, Jean Hubeau und George Antheil, die den Übergang von der Spätromantik zur Moderne repräsentieren und in neuer Strahlkraft erklingen.
Das Album „Sonatae e Variácie“ ist zugleich eine historisch besondere Aufnahme: Es entstand als letzte Audio-Produktion im traditionsreichen Hans-Rosbaud-Studio Baden-Baden vor dem Abriss des Gebäudes und wurde vom Magazin FONO FORUM mit dem „Stern des Monats“ ausgezeichnet.
Unertl, Anca: Booklet-Text zur Audio-CD Sonatae e Variácie, Reinhold Friedrich & Eriko Takezawa, Solo Musica, 2025.
Beitrag
Wie nachhaltig können virtuelle Museen sein?
Digitale Technologien eröffnen dem Kulturbereich neue Möglichkeiten: Museen können ihre Inhalte online präsentieren und durch Augmented- und Virtual-Reality-Anwendungen immersive Erfahrungen schaffen.
Die Autorengruppe „Virtual Museums Forum“ widmet sich in diesem Beitrag virtuellen Museen im Metaverse und entwickelt konzeptionelle Ansätze für deren Umsetzung. Dabei stehen zwei Fragen im Mittelpunkt: Was ist ein virtuelles Museum und für welche Themen und Kontexte eignet es sich besonders? Die Publikation liefert darauf praxisorientierte Antworten und formuliert Perspektiven für die zukünftige Entwicklung virtueller Museumsangebote.
Heinzelmann, Rebecca/ Zebisch, Laura: Wie nachhaltig können virtuelle Museen sein?, in: Forum Virtuelle Museen (Hg.): Virtuelle Museen – Ein Plädoyer, Rund um die Uhr. Rund um die Welt, S. 19-22, Deutscher Kunstverlag, Berlin/München, 2024.
Beitrag
Auf der Suche nach den Besten: Wechselwirkung von Ausbildung und Beruf
Die Ausbildung von Orchestermusiker:innen bildet das Fundament für eine erfolgreiche künstlerische Laufbahn. An Kunst- und Musikhochschulen werden musikalische Fähigkeiten systematisch vertieft und auf die Anforderungen des professionellen Berufsalltags vorbereitet. Viele Absolvent:innen kehren später als Lehrende an die Hochschulen zurück und prägen so die musikalische Ausbildung nachhaltig.
Die über 200-jährige Zusammenarbeit zwischen dem Bayerischen Staatsorchester und der Hochschule für Musik und Theater München veranschaulicht diesen lebendigen Austausch von Ausbildung, Berufspraxis und Lehre.
Unertl, Anca: Auf der Suche nach den Besten: Wechselwirkung von Ausbildung und Beruf - Die traditionsreiche Verbindung zwischen der Münchner Hochschule und dem Bayerischen Staatsorchester, in: Amort, Florian (Hg.): 500 Jahre gelebte Tradition - Das Bayerische Staatsorchester, S. 136-143, Bärenreiter-Verlag Kassel, 2023.
Ausgabe
Marketing für Kunst
und Kultur
Die Publikation beleuchtet die Bedeutung strategischen Marketings für Kultureinrichtungen und zeigt auf, wie moderne Marketinginstrumente zur Positionierung, Publikumsbindung und Nutzung digitaler Potenziale beitragen können. Unter Berücksichtigung der besonderen Rahmenbedingungen der Kultur- und Kreativwirtschaft werden zentrale Strategien, Instrumente und Best-Practice-Beispiele für die Kulturpraxis vorgestellt.
Verfasst wurde die Ausgabe von Prof. Dr. Bernd Günter und Dr. Julia Römhild, die an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf im Bereich Marketing und Kulturmanagement lehren und forschen; an der Erstellung und redaktionellen Mitarbeit wirkten zudem Laura Zebisch und Justine Thomas mit.
Zebisch, Laura/ Thomas, Justine: Mitarbeit an Günter, Bernd/ Römhild, Julia: Marketing für Kunst und Kultur, Band 1: Grundlagen und Strategie, Kohlhammer, Stuttgart, 2023.
Artikel
Erweiterte (Denk-)Räume in der Aus- und Weiterbildung
Kulturschaffende bewegen sich heute in einem dynamischen Arbeitsfeld, das kontinuierlich neue Kompetenzen und Perspektiven verlangt. Weiterbildung schafft hierfür wertvolle Impulse: Sie eröffnet neue Denk- und Handlungsräume, erweitert vorhandenes Wissen und unterstützt den Erwerb zusätzlicher Qualifikationen. Insbesondere der interdisziplinäre Austausch fördert die Fähigkeit, gewohnte Sichtweisen zu hinterfragen und passgenaue Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen zu entwickeln.
Unertl, Anca: Erweiterte (Denk-)Räume durch diversifizierte Formate in der Aus- und Weiterbildung, in: Fachkräftemangel, Kultur Management Network Magazin, Nr. 172, S. 99f., Mai/Juni 2023.
Monographie
Umweltmanagementsysteme in Museumsbetrieben
Im Zuge der zunehmenden Bedeutung nachhaltiger Entwicklung im Kulturbereich rückt auch der Einsatz von Umweltmanagementsystemen (UMS) in Museen stärker in den Fokus.
Die Masterarbeit untersucht, inwiefern sich Nutzungsmotive, Erfolgsfaktoren und Herausforderungen von UMS im Museumsbereich von denen anderer Branchen unterscheiden und welche Erfahrungen deutsche Museen mit etablierten Systemen wie ISO 14001 oder EMAS bereits gesammelt haben. Ziel ist es, museumsspezifische Handlungsempfehlungen und Kriterien für die Auswahl und Implementierung geeigneter Umweltmanagementsysteme abzuleiten.
Zebisch, Laura: Umweltmanagementsysteme in Museumsbetrieben. Eine empirische Analyse der Anwendbarkeit im deutschen Museumssektor, Wissenschaftliche Abschlussarbeit, HHU Universitäts- und Landesbibliothek Publikationsservice: Düsseldorf, 2023.
Artikel
Das Orchester:Schutzraum-Spielraum-Freiraum
Bis zur Anstellung in einem Berufsorchester werden über einen langen Zeitraum hinweg verschiedene Fertigkeiten bei angehenden Orchestermusiker:innen ausgebildet und gestärkt. Der Antrieb: Ein große Leidenschaft für die Musik und die Sehnsucht nach Inspiration und Kreativität. Um sich dem Wandel im Beruf anpassen zu können, um zu erschaffen und zu gestalten, brauchen Orchestermusiker:innen Beweglichkeit, Freiräume und die Möglichkeit zur persönlichen Entfaltung.
Unertl, Anca: Schutzraum-Spielraum-Freiraum: Das Orchester als Inkubator und Beschleuniger von Kreativität, in: Orchester weiterentwickeln, Das Orchester, S. 8-13, Schott Music, 09/2021.
Monographie
Das Berufsbild
„Orchestermusiker:in“
Der Beruf "Orchestermusiker:in" hat sich in den vergangenen Jahrzehnten immer weiterentwickelt und zählt heute zu den anerkannten Professionen im Kulturbereich.
Die Publikation untersucht, wie kulturpolitische Entscheidungen und gesellschaftliche Anforderungen die Ausbildung für Orchesterinstrumente in Deutschland seit 1930 geprägt haben. Im Fokus stehen die Zusammenhänge zwischen Ausbildung, Probespiel und Berufsalltag.
Unertl, Anca: Das Berufsbild „Orchestermusiker_in“ – Kulturpolitische Betrachtungen der Entwicklung künstlerischer Ausbildung in Deutschland von 1930 bis heute. Dissertation, Universität Oldenburg, 2020.
